Die Forschung ist eine der tragenden Säulen der Medizinischen Fakultät der Universität Maribor und eine wesentliche Ergänzung ihres Auftrags, künftige Gesundheitsfachkräfte auszubilden und die Patientenversorgung zu verbessern. Unsere wissenschaftliche Tätigkeit ist fest im internationalen Forschungsraum verankert und von Interdisziplinarität, Innovation und enger Verbindung zur klinischen Praxis geprägt.
Organisatorisch erfolgt die Forschung in zehn Forschungsgruppen in den Bereichen Medizin, Pharmazie, Mikrobiologie und Immunologie, Biochemie und Molekularbiologie, medizinische Informatik, Stoffwechsel- und Hormonstörungen, Neurobiologie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und menschliche Reproduktion.
Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Arbeit zeigen sich in der herausragenden wissenschaftlichen Produktivität der Fakultät. In den letzten fünf Jahren haben Forschende der Medizinischen Fakultät über 950 Artikel in den angesehensten internationalen begutachteten Zeitschriften veröffentlicht, oft in den in ihrem Fachgebiet am höchsten eingestuften. Auch Zitationsindikatoren bestätigen die Bedeutung und Wirkung dieser Forschung.
Ein wichtiger Teil des Forschungsumfelds ist auch die fakultätseigene wissenschaftliche Zeitschrift Acta Medico-Biotechnica (AMB), die im Open Access erscheint. AMB ist die offizielle wissenschaftliche Fachzeitschrift der Medizinischen Fakultät der Universität Maribor und richtet sich an einen breiten Leserkreis, da sie die Bereiche Medizin und Biotechnik abdeckt. Die Zeitschrift veröffentlicht Originalarbeiten, Übersichtsartikel und Fallberichte.
Über die Zahlen hinaus ist die Medizinische Fakultät stolz auf eine Kultur der Neugier, des kritischen Denkens und der akademischen Integrität. Die Forschungsgruppen bieten einen fruchtbaren Boden für interdisziplinäre Zusammenarbeit, fördern Innovation durch Partnerschaften mit klinischen Einrichtungen, Forschungsinstituten und der Industrie und eröffnen zahlreiche Möglichkeiten zur internationalen Vernetzung.
Die Medizinische Fakultät der Universität Maribor stärkt weiterhin ihre Rolle als Ort der Forschungsexzellenz in der Region und darüber hinaus. Durch die Verbindung von wissenschaftlicher Spitzenforschung, didaktischen Innovationen und patientenorientierten Werten trägt sie sowohl zum Fortschritt der medizinischen Wissenschaft als auch zu einer besseren Gesundheit von Einzelnen und Gemeinschaften bei.
Die Forschungsthemen sind in Grundlagen- und angewandte Forschung sowie klinische Themen und Bereiche gegliedert. Bei Auswahl eines Themas wird angezeigt, was konkret erforscht wird, welche Lehrstühle und Institute beteiligt sind und ausgewählte Veröffentlichungen.
Eine ausführliche Beschreibung dieses Bereichs ist in Vorbereitung.
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Durch die Förderung der Zusammenarbeit mit Gesundheitseinrichtungen, Forschungsorganisationen und der Wirtschaft schafft die Medizinische Fakultät der Universität Maribor einen offenen und anregenden Raum für Innovation. Die Beteiligung an nationalen und internationalen Entwicklungs- und Forschungsinitiativen, -programmen und -projekten ermöglicht Wissenstransfer, die Entwicklung neuer Lösungen und die aktive Mitgestaltung der Zukunft der Medizin.
Wählen Sie Programme oder Projekte und dann ein Jahr — angezeigt werden alle, die im gewählten Jahr liefen.










































































Liste der abgeschlossenen Forschungsprojekte nach Abschlussjahr. Projekte, die in einem bestimmten Jahr liefen, finden Sie auch oben über die Auswahl des Jahres.
Die Medizinische Fakultät der Universität Maribor bietet Studierenden zahlreiche Möglichkeiten, sich aktiv an verschiedenen Formen wissenschaftlicher Forschungs- und Projektarbeit zu beteiligen.
Mitwirkung an der Erstellung und Veröffentlichung wissenschaftlicher und fachlicher Beiträge.
Mitarbeit an nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten an der Medizinischen Fakultät der Universität Maribor.
Erwerb praktischer Erfahrungen, Kenntnisse und Kompetenzen im Arbeitsumfeld durch Wissenstransfer zwischen Hochschulsystem und Arbeitswelt (Wirtschaft, nichtwirtschaftlicher und gemeinnütziger Sektor).
Von Studierenden vorgeschlagen und durchgeführt, ohne Ausschreibung, mit Unterstützung einer Betreuungsperson.
Praktische Labor-, Feld- oder sonstige Forschungsarbeit in einem gewählten Bereich.
Teilnahme an Wettbewerben und Einbindung in Netzwerke.
Wählen Sie ein Jahr — angezeigt werden die Studierendenprojekte, die in diesem Jahr liefen.
























Digitale Umgebungen oder institutionelle Partnerschaften, die Forschende, Wirtschaft und Öffentlichkeit zusammenbringen. Sie dienen dem Datenaustausch, der Suche nach Finanzierung, der Veröffentlichung von Ergebnissen und der Vernetzung.
Soziale Online-Netzwerke verbinden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ermöglichen das Teilen von Artikeln und Projekten.
Ermöglicht Zugang zu und Veröffentlichung von Literatur, Verfolgung von Metriken und Zitationen, Teilnahme an Diskussionen, Vernetzung mit Fachleuten und bietet Informationen über offene Stellen im Forschungssektor.
Eine Plattform zum Veröffentlichen und Teilen wissenschaftlicher Arbeiten und zur Verfolgung der Resonanz (Lesestatistiken) von Beiträgen.
Ein Online-Netzwerk zur Verwaltung von Referenzen, Literaturrecherche und Vernetzung von Forschenden.
Dient der Vernetzung, der Suche nach neuen Forschungsmöglichkeiten und der Präsentation fachlicher Leistungen.
Online-Knotenpunkte, die die systematische Sammlung, Verarbeitung, Analyse und Verbreitung wissenschaftlicher Daten ermöglichen.
Eine europäische Daten- und Open-Access-Plattform mit Sammlungen zur Veröffentlichung von Forschungsdaten und Studien.
Eine europäische Infrastruktur, die weltweite wissenschaftliche Publikationen, Daten und Software verknüpft und die Grundsätze von Open Science unterstützt.
Ein slowenisches Portal, das die Repositorien von Universitäten und Forschungsorganisationen verknüpft und freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsdaten bietet.
Sie verbinden die akademische Welt mit der Industrie für Wissenstransfer und Zusammenarbeit bei Ausschreibungen.
Möglichkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projektanträgen, zur Mitwirkung in thematischen Gemeinschaften und zum Wissensaustausch.
Möglichkeiten zur Suche nach internationalen Fördermitteln, zur Vernetzung mit anderen Institutionen und zum Management von Forschungsprojekten (Überblick über Möglichkeiten und Erstellung von Berichten).
Eine Auswahl der meistbeachteten wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Forschenden der MF UM — Titel, Autorinnen und Autoren sowie Link zur Veröffentlichung.
Eine Auswahl der sichtbarsten und bahnbrechendsten Leistungen slowenischer Forschender, die wesentlich zum wissenschaftlichen Fortschritt und zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen, zusammengestellt von der Slowenischen Agentur für Forschung und Innovation (ARIS).
Die Bibliografie ist ein Indikator für die wissenschaftliche und fachliche Tätigkeit der Hochschullehrenden und für die Forschungsleistung der Fakultät insgesamt und zugleich ein Instrument zur Bewertung von Leistungen und zur strategischen Planung der weiteren Entwicklung.
Wissenschaftliche und fachliche Veranstaltungen sind ein wichtiger Teil des akademischen und des Forschungsumfelds, da sie den Wissensaustausch, die Präsentation neuester Forschungsergebnisse und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Forschenden, Fachleuten und Studierenden ermöglichen.
Kooperationen mit akademischen Einrichtungen und der Wirtschaft sind eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Wissen, Forschungsexzellenz und den Transfer von Erkenntnissen in die Praxis. Durch Vernetzung schaffen wir Möglichkeiten für Innovation und gemeinsame Projekte und stärken unsere Wirkung im weiteren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld.
Die Kommission für wissenschaftliche Forschungsangelegenheiten (KZRZ) befasst sich mit Fragen der Forschungswahlen, der wissenschaftlichen Forschungstätigkeit und des Doktoratsstudiums und erarbeitet Vorschläge für den Senat der Medizinischen Fakultät der Universität Maribor. Die Kommission hat 7 Mitglieder, davon 2 Vertreterinnen bzw. Vertreter der Studierenden; den Vorsitz führt der Prodekan für Forschung. Die Kommission wird für vier Jahre bestellt, das Mandat der Studierenden dauert ein Jahr. Unterlagen für eine Sitzung sind bis zum 20. des Monats einzureichen, um in der nächsten Sitzung behandelt zu werden.
Verfahren zur Wahl von Forschenden in einen Forschungstitel an der Medizinischen Fakultät der Universität Maribor.
Beobachtung der wissenschaftlichen Forschungstätigkeit, Information über aktuelle Ausschreibungen und Neuigkeiten, Vorbereitung der Ausschreibung der Dekanpreise, Bestellung der Kommission zur Bewertung von Forschungsarbeiten und Entscheidung über die Preisträgerinnen und Preisträger, Prüfung von Nominierungen für nationale und internationale Preise und Auszeichnungen sowie Erstellung der Übersicht der Bibliografien der Hochschullehrenden und Projekte.
Behandlung von Themenanmeldungen und Exposés von Dissertationen, Bestellung von Kommissionen für die Begutachtung und Verteidigung von Dissertationen sowie Bestätigung der Themen.
Nachwuchsforschende sind ausgewählte Bewerberinnen und Bewerber, die sich zur Erlangung eines Doktorats ausbilden lassen. Im Rahmen des Programms erhalten sie eine 4-jährige Finanzierung und eine Anstellung in einer Forschungsorganisation.
Das Projektbüro der MF unterstützt Forschende administrativ bei der Beantragung, Leitung und Durchführung von Forschungsprojekten. Es bietet Beratung und Informationen, führt die Projektdokumentation und verfolgt die wichtigsten Kennzahlen bei der Projektdurchführung.
Informationen zur Ethikkommission der MF UM und zum Verfahren der Antragseinreichung.
→ Weitere InformationenGrundsätze und Praktiken, die Forschungsprozesse, -ergebnisse und -daten für die breitere wissenschaftliche Gemeinschaft und die Gesellschaft zugänglich, transparent und wiederverwendbar machen. Sie fördern den offenen Zugang zu Publikationen, das Teilen von Forschungsdaten und die Zusammenarbeit und erhöhen so Qualität, Verlässlichkeit und Wirkung der Forschung.
Wir bitten alle Forschenden, vor der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in den Medien ein ausgefülltes Formular an die Koordinatorinnen für die Kommunikation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse zu senden.
Darja Farasin — darja.farasin@um.si — Tel.: 02 2345 827
Tatjana Golob — tatjana.golob@um.si — Tel.: 02 2345 870
T: +386 (2) 2345 821
T: +386 (2) 2345 820
E: mf@um.si
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„Einen Teil meines Studiums habe ich während eines Erasmus-Aufenthalts in Split absolviert, danach folgte ein Erasmus-Praktikum in Wien. Beide Erfahrungen ermöglichten es mir, die Städte ausgiebig zu erkunden, neue Menschen kennenzulernen und Freundschaften fürs Leben zu schließen. Auf den klinischen Stationen habe ich Verfahren kennengelernt, die bei uns seltener angewendet werden. Ein längeres Praktikum in der Augenheilkunde bestärkte mich endgültig in meinem Wunsch, mich später auf dieses Fach zu spezialisieren.
Ich konnte auch Erfahrungen in der Forschung sammeln, was meinen fachlichen Blick zusätzlich erweitert hat. Durch die Austauschaufenthalte habe ich mich persönlich und beruflich stark weiterentwickelt: Ich bin selbstständiger und weltoffener geworden, habe meine Fremdsprachenkenntnisse verbessert und fühle mich in meinem beruflichen Weg noch mehr bestärkt.
Diese Erfahrung sollte jede Medizinstudentin und jeder Medizinstudent machen.“
„Mein Austausch an der Medizinischen Universität Innsbruck war wirklich unvergesslich. Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, ist eine wunderschöne, lebendige Studierendenstadt inmitten der Berge. Gleich zu Beginn wurden wir mit einem Empfang begrüßt, bei dem ich schnell Kontakt zu den anderen Erasmus-Studierenden knüpfte. Ich habe dort mein 4. Studienjahr absolviert, den hilfreichen Ultraschallkurs Sono4u besucht und zusätzliche Praktika in Gynäkologie, plastischer Chirurgie und HNO gemacht. Dabei konnte ich viel praktische Erfahrung sammeln. Die Lehrenden waren freundlich und zugänglich, und die Fakultät bot auch einen ganzjährigen Deutschkurs an; vor dem Austausch empfehle ich Deutschkenntnisse mindestens auf Niveau B1. Die Stadt ist ideal zum Skifahren, Radfahren, Laufen und Klettern und auch für eine der größten Kletterwände Europas bekannt. Ich werde sicher gerne nach Innsbruck zurückkehren, denn die Stadt ist zu meinem zweiten Zuhause geworden.
Das Erasmus Student Network organisierte für uns Ausflüge nach Salzburg, Wien, Verona und Neuschwanstein sowie zahlreiche Sportveranstaltungen.“
„Als ich im 5. Studienjahr meinen Erasmus-Aufenthalt begann, hätte ich mir nicht vorstellen können, wie sehr mich ein halbes Jahr in Graz verändern würde. Ich wollte sehen, wie Medizin anderswo praktiziert wird, mein Deutsch verbessern und dem Alltag ein wenig entkommen. Bekommen habe ich viel mehr: neue Freundschaften, unglaublich viel Wissen und unvergessliche Momente.
Die ersten Tage waren schwieriger: Ich fühlte mich wie eine Erstsemesterstudentin im weißen Kittel. Die Klinik war riesig, alle sprachen schnell, und ich versuchte, jedes Wort zu verstehen. Doch die Studierenden und die betreuenden Lehrenden waren ausgesprochen freundlich. So konnte ich bald an Visiten und Eingriffen teilnehmen und viel Praktisches lernen. Medizinisches Deutsch wirkte anfangs einschüchternd, aber die Praxis war die beste Lehrerin. Schon nach wenigen Wochen konnte ich mich sicher verständigen.
Das Schönste waren die Begegnungen mit Studierenden aus aller Welt. Wir haben gemeinsam gekocht, gelernt und Graz erkundet. Der Austausch hat mir Dinge vermittelt, die ich zu Hause nie erlebt hätte. Ich bin selbstständiger, selbstbewusster und offener geworden.
Wenn du über Erasmus nachdenkst, dann mach es einfach. Es wird nicht immer leicht sein, aber es wird sich auf jeden Fall lohnen. “