Mission der Medizinischen Fakultät der Universität Maribor

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Mission

Die Medizinische Fakultät in Maribor ist eine gesellschaftliche Lehr- und Forschungseinrichtung, an der wir Studierende ausbilden, damit sie die Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, die zur Vorbeugung von Krankheiten sowie zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit erforderlich sind; eine Einrichtung, in der wir im Rahmen der Institute wissenschaftliche Forschung betreiben und dabei für die ganzheitliche und nachhaltige Entwicklung des Einzelnen und für gesellschaftliche Verantwortung sorgen.

Vision

Die Vision der MF UM ist es, eine angesehene, begehrte, etablierte, sichere, international ausgerichtete und anerkannte Lehr- und Forschungseinrichtung mit Elementen der Exzellenz zu bleiben bzw. zu werden, eingebettet in das nahe und weitere Umfeld, bekannt für das Wissen und die Kompetenz der von ihr ausgebildeten Ärztinnen und Ärzte sowie der Lehrenden, Forschenden und nicht lehrenden Mitarbeitenden, die an ihr tätig sind, und für die moralischen Standards, die sie auszeichnen.
Gebäude der Medizinischen Fakultät der Universität Maribor

Die Leitung der MF UM kümmert sich um die ausgewogene Entwicklung aller Lehrstühle und Institute, aber auch um die Entwicklung unserer klinischen Lehrstätten. Durch intensiven internationalen Austausch von Studierenden und Lehrenden ermöglichen wir sowohl Studierenden als auch Lehrenden den Erwerb zusätzlicher Kenntnisse und Erfahrungen. Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft ist die Intensivierung der Forschungsarbeit, insbesondere der Grundlagenforschung, was wir in Zusammenarbeit mit anderen Fakultäten der Universität Maribor erreichen werden, die bereits jetzt als Partner am postgradualen Studiengang Biomedizinische Technologie beteiligt sind, in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Maribor sowie in Zusammenarbeit mit unseren Partnerfakultäten innerhalb der Europäischen Union. Die Medizinische Fakultät der Universität Maribor wird sich weiterhin um eine kontinuierliche Erneuerung der Studiengänge im Sinne einer Modernisierung bemühen, in Zusammenarbeit mit den Studierenden und unter Berücksichtigung der Leitlinien, die von internationalen Organisationen wie AMSE (engl. Association of Medical Schools in Europe) und AMEE (engl. Association for Medical Education in Europe) erarbeitet werden. Zu diesem Zweck wird auch eine Curriculumkommission, die für die laufende Aktualisierung der Lehrpläne zuständig sein wird, eingerichtet.

Quod serimus, metimus, quod damus, accipimus.

Was wir säen, ernten wir; was wir geben, empfangen wir.

Grundwerte und Aufgaben

Unsere Grundwerte und Bestrebungen sind:

  • eine hochwertige und offene Lehreinrichtung zu sein,
  • höchste ethische und moralische Werte,
  • Gleichberechtigung und Partnerschaft aller Beteiligten und
  • die Pflege der akademischen Freiheit.

Die grundlegende Aufgabe der Medizinischen Fakultät der Universität Maribor als Lehreinrichtung für künftige Ärztinnen und Ärzte ist die Ausbildung unserer Absolventinnen und Absolventen in fachlicher Hinsicht, aber auch im Sinne moralischer und ethischer Normen. Die Kompetenzen, die Absolventinnen und Absolventen der Medizinischen Fakultät der Universität Maribor beherrschen müssen, entsprechen den im Blauen Buch zur ärztlichen Ausbildung festgelegten Kompetenzen und stehen zudem im Einklang mit den Standards unserer europäischen Partnerfakultäten.

ADRESSE
Universität Maribor, Medizinische Fakultät, Maribor,
Taborska ulica 8, 2000 Maribor

T:  +386 (2) 2345 821
T:  +386 (2) 2345 820
E: mf@um.si

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„Einen Teil meines Studiums habe ich während eines Erasmus-Aufenthalts in Split absolviert, danach folgte ein Erasmus-Praktikum in Wien. Beide Erfahrungen ermöglichten es mir, die Städte ausgiebig zu erkunden, neue Menschen kennenzulernen und Freundschaften fürs Leben zu schließen. Auf den klinischen Stationen habe ich Verfahren kennengelernt, die bei uns seltener angewendet werden. Ein längeres Praktikum in der Augenheilkunde bestärkte mich endgültig in meinem Wunsch, mich später auf dieses Fach zu spezialisieren.

Ich konnte auch Erfahrungen in der Forschung sammeln, was meinen fachlichen Blick zusätzlich erweitert hat. Durch die Austauschaufenthalte habe ich mich persönlich und beruflich stark weiterentwickelt: Ich bin selbstständiger und weltoffener geworden, habe meine Fremdsprachenkenntnisse verbessert und fühle mich in meinem beruflichen Weg noch mehr bestärkt.

Diese Erfahrung sollte jede Medizinstudentin und jeder Medizinstudent machen.“

Leeloo
MF UM • Split, Kroatien und Wien, Österreich

„Mein Austausch an der Medizinischen Universität Innsbruck war wirklich unvergesslich. Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, ist eine wunderschöne, lebendige Studierendenstadt inmitten der Berge. Gleich zu Beginn wurden wir mit einem Empfang begrüßt, bei dem ich schnell Kontakt zu den anderen Erasmus-Studierenden knüpfte. Ich habe dort mein 4. Studienjahr absolviert, den hilfreichen Ultraschallkurs Sono4u besucht und zusätzliche Praktika in Gynäkologie, plastischer Chirurgie und HNO gemacht. Dabei konnte ich viel praktische Erfahrung sammeln. Die Lehrenden waren freundlich und zugänglich, und die Fakultät bot auch einen ganzjährigen Deutschkurs an; vor dem Austausch empfehle ich Deutschkenntnisse mindestens auf Niveau B1. Die Stadt ist ideal zum Skifahren, Radfahren, Laufen und Klettern und auch für eine der größten Kletterwände Europas bekannt. Ich werde sicher gerne nach Innsbruck zurückkehren, denn die Stadt ist zu meinem zweiten Zuhause geworden.

Das Erasmus Student Network organisierte für uns Ausflüge nach Salzburg, Wien, Verona und Neuschwanstein sowie zahlreiche Sportveranstaltungen.“

Zala
MF UM • Innsbruck, Österreich

„Als ich im 5. Studienjahr meinen Erasmus-Aufenthalt begann, hätte ich mir nicht vorstellen können, wie sehr mich ein halbes Jahr in Graz verändern würde. Ich wollte sehen, wie Medizin anderswo praktiziert wird, mein Deutsch verbessern und dem Alltag ein wenig entkommen. Bekommen habe ich viel mehr: neue Freundschaften, unglaublich viel Wissen und unvergessliche Momente.

Die ersten Tage waren schwieriger: Ich fühlte mich wie eine Erstsemesterstudentin im weißen Kittel. Die Klinik war riesig, alle sprachen schnell, und ich versuchte, jedes Wort zu verstehen. Doch die Studierenden und die betreuenden Lehrenden waren ausgesprochen freundlich. So konnte ich bald an Visiten und Eingriffen teilnehmen und viel Praktisches lernen. Medizinisches Deutsch wirkte anfangs einschüchternd, aber die Praxis war die beste Lehrerin. Schon nach wenigen Wochen konnte ich mich sicher verständigen.

Das Schönste waren die Begegnungen mit Studierenden aus aller Welt. Wir haben gemeinsam gekocht, gelernt und Graz erkundet. Der Austausch hat mir Dinge vermittelt, die ich zu Hause nie erlebt hätte. Ich bin selbstständiger, selbstbewusster und offener geworden.

Wenn du über Erasmus nachdenkst, dann mach es einfach. Es wird nicht immer leicht sein, aber es wird sich auf jeden Fall lohnen. “

Rebeka
MF UM • Graz, Österreich