Zulassungs­voraus­setzungen

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Zulassungs­voraus­setzungen und Auswahlkriterien bei Zulassungs­beschränkung

In den Studiengang des 3. Studienzyklus Biomedizinische Technologie können sich Bewerberinnen und Bewerber einschreiben, die Folgendes abgeschlossen haben:

  • einen Studiengang des 2. Studienzyklus im Bereich Medizin (Human- und Zahnmedizin), Pharmazie oder Veterinärmedizin. Andere Absolventinnen und Absolventen nach bestandener Aufnahmeprüfung in folgenden Fächern: Biochemie, Molekularbiologie, Pharmakologie, Biophysik;
  • einen vor dem 11. Juni 2004 akkreditierten universitären Studiengang im Bereich Medizin (Human- und Zahnmedizin), Pharmazie oder Veterinärmedizin. Andere Absolventinnen und Absolventen nach bestandener Aufnahmeprüfung in folgenden Fächern: Biochemie, Molekularbiologie, Pharmakologie, Biophysik;
  • einen vor dem 11. Juni 2004 akkreditierten Fachhochschulstudiengang sowie einen Studiengang zur Erlangung einer Spezialisierung im Bereich Medizin (Human- und Zahnmedizin), Pharmazie oder Veterinärmedizin. Andere Absolventinnen und Absolventen nach bestandener Aufnahmeprüfung in folgenden Fächern: Biochemie, Molekularbiologie, Pharmakologie, Biophysik. Diesen Bewerberinnen und Bewerbern werden vor der Einschreibung Studienleistungen im Umfang von 60 ECTS-Punkten vorgeschrieben;
  • einen Studiengang, der für durch EU-Richtlinien geregelte Berufe ausbildet, sofern er mit 300 Leistungspunkten bewertet ist (dazu zählen z. B. das Studium der Medizin, Zahnmedizin und Veterinärmedizin sowie der überarbeitete fünfjährige Studiengang Pharmazie); andere Absolventinnen und Absolventen nach bestandener Aufnahmeprüfung in folgenden Fächern: Biochemie, Molekularbiologie, Pharmakologie, Biophysik, sofern ihr Studiengang mit 300 ECTS-Punkten bewertet ist;
  • Absolventinnen und Absolventen anderer slowenischer und ausländischer Universitäten im Bereich Medizin (Human- und Zahnmedizin), Pharmazie oder Veterinärmedizin. Andere Absolventinnen und Absolventen nach bestandener Aufnahmeprüfung in folgenden Fächern: Biochemie, Molekularbiologie, Pharmakologie, Biophysik, unter denselben vorgeschriebenen Bedingungen wie für Studierende aus Slowenien. Die Gleichwertigkeit einer im Ausland erworbenen Vorbildung wird im Verfahren zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse zum Zweck der Fortsetzung der Ausbildung gemäß der Satzung der UM festgestellt.

Die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber erfolgt auf Grundlage:

  • der Durchschnittsnote des bisherigen Studiums (15 %),
  • der Note der Diplom- oder Masterarbeit (5 %) und
  • des Ergebnisses der Auswahlprüfung (80 %), die aus einer schriftlichen Prüfung aus den Bereichen Medizin, Naturwissenschaften und Technik besteht. Bewerberinnen und Bewerber können 40 % der Note der schriftlichen Prüfung durch eine Bewertung ihrer bisherigen wissenschaftlichen und fachlichen Arbeit im Bereich des Studiengangs ersetzen (Liste der empfohlenen Literatur für die Aufnahmeprüfung).

Hauptkriterien für die wissenschaftliche Arbeit sind Veröffentlichungen wie:

  • wissenschaftliche Monografie
  • eigenständiger wissenschaftlicher Beitrag in einer Monografie
  • wissenschaftliche Originalartikel in Zeitschriften mit Impact-Factor (JCR) oder in Zeitschriften, die in den Datenbanken SCI, SSCI oder A&HCI indexiert sind

Hauptkriterien für die fachliche Arbeit sind:

  • Fachmonografie oder Begutachtung
  • eigenständiger Fachbeitrag in einer Monografie
  • veröffentlichte Fachbeiträge auf Konferenzen
  • Fachartikel und/oder Begutachtung solcher Artikel
  • Herausgabe einer Monografie oder Zeitschrift
  • andere Formen dokumentierter fachlicher Tätigkeit
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„Einen Teil meines Studiums habe ich während eines Erasmus-Aufenthalts in Split absolviert, danach folgte ein Erasmus-Praktikum in Wien. Beide Erfahrungen ermöglichten es mir, die Städte ausgiebig zu erkunden, neue Menschen kennenzulernen und Freundschaften fürs Leben zu schließen. Auf den klinischen Stationen habe ich Verfahren kennengelernt, die bei uns seltener angewendet werden. Ein längeres Praktikum in der Augenheilkunde bestärkte mich endgültig in meinem Wunsch, mich später auf dieses Fach zu spezialisieren.

Ich konnte auch Erfahrungen in der Forschung sammeln, was meinen fachlichen Blick zusätzlich erweitert hat. Durch die Austauschaufenthalte habe ich mich persönlich und beruflich stark weiterentwickelt: Ich bin selbstständiger und weltoffener geworden, habe meine Fremdsprachenkenntnisse verbessert und fühle mich in meinem beruflichen Weg noch mehr bestärkt.

Diese Erfahrung sollte jede Medizinstudentin und jeder Medizinstudent machen.“

Leeloo
MF UM • Split, Kroatien und Wien, Österreich

„Mein Austausch an der Medizinischen Universität Innsbruck war wirklich unvergesslich. Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, ist eine wunderschöne, lebendige Studierendenstadt inmitten der Berge. Gleich zu Beginn wurden wir mit einem Empfang begrüßt, bei dem ich schnell Kontakt zu den anderen Erasmus-Studierenden knüpfte. Ich habe dort mein 4. Studienjahr absolviert, den hilfreichen Ultraschallkurs Sono4u besucht und zusätzliche Praktika in Gynäkologie, plastischer Chirurgie und HNO gemacht. Dabei konnte ich viel praktische Erfahrung sammeln. Die Lehrenden waren freundlich und zugänglich, und die Fakultät bot auch einen ganzjährigen Deutschkurs an; vor dem Austausch empfehle ich Deutschkenntnisse mindestens auf Niveau B1. Die Stadt ist ideal zum Skifahren, Radfahren, Laufen und Klettern und auch für eine der größten Kletterwände Europas bekannt. Ich werde sicher gerne nach Innsbruck zurückkehren, denn die Stadt ist zu meinem zweiten Zuhause geworden.

Das Erasmus Student Network organisierte für uns Ausflüge nach Salzburg, Wien, Verona und Neuschwanstein sowie zahlreiche Sportveranstaltungen.“

Zala
MF UM • Innsbruck, Österreich

„Als ich im 5. Studienjahr meinen Erasmus-Aufenthalt begann, hätte ich mir nicht vorstellen können, wie sehr mich ein halbes Jahr in Graz verändern würde. Ich wollte sehen, wie Medizin anderswo praktiziert wird, mein Deutsch verbessern und dem Alltag ein wenig entkommen. Bekommen habe ich viel mehr: neue Freundschaften, unglaublich viel Wissen und unvergessliche Momente.

Die ersten Tage waren schwieriger: Ich fühlte mich wie eine Erstsemesterstudentin im weißen Kittel. Die Klinik war riesig, alle sprachen schnell, und ich versuchte, jedes Wort zu verstehen. Doch die Studierenden und die betreuenden Lehrenden waren ausgesprochen freundlich. So konnte ich bald an Visiten und Eingriffen teilnehmen und viel Praktisches lernen. Medizinisches Deutsch wirkte anfangs einschüchternd, aber die Praxis war die beste Lehrerin. Schon nach wenigen Wochen konnte ich mich sicher verständigen.

Das Schönste waren die Begegnungen mit Studierenden aus aller Welt. Wir haben gemeinsam gekocht, gelernt und Graz erkundet. Der Austausch hat mir Dinge vermittelt, die ich zu Hause nie erlebt hätte. Ich bin selbstständiger, selbstbewusster und offener geworden.

Wenn du über Erasmus nachdenkst, dann mach es einfach. Es wird nicht immer leicht sein, aber es wird sich auf jeden Fall lohnen. “

Rebeka
MF UM • Graz, Österreich