Entwicklungsstrategie

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Als Bildungs- und Forschungseinrichtung setzt sich die Medizinische Fakultät der Universität Maribor (MF UM) für hohe akademische, ethische und fachliche Standards ein. Sie ist sich bewusst, dass erreichte Erfolge keinen dauerhaften Erfolg garantieren, und baut ihre Zukunft daher auf klar definierten strategischen Zielen und Leitlinien auf, die nachhaltige Entwicklung, qualitativ hochwertige Bildung, exzellente Forschung sowie die Vernetzung mit dem lokalen und internationalen Umfeld unterstützen.

STRATEGISCHE LEITLINIEN

  • Gesellschaftlich verantwortliche Planung der Zahl der Studienplätze entsprechend dem Bedarf der Republik Slowenien.
  • Erhöhung des Anteils besonders motivierter und gut vorbereiteter Studierender aus Slowenien und dem Ausland.
  • Einsatz und Analyse moderner Lehr- und Prüfungsmethoden mit Fokus auf die Studierenden und im Einklang mit internationalen Empfehlungen.
  • Sicherung qualifizierten Lehrpersonals durch Erhöhung des Anteils fest angestellter Hochschullehrender.
  • Entwicklung neuer Studiengänge in der Medizin und verwandten Fächern (z. B. fremdsprachige Programme).
  • Förderung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden, auch durch ein erweitertes Angebot an Lehrveranstaltungen auf Englisch.
  • Stärkung einer international vergleichbaren und nachhaltig ausgerichteten Forschungstätigkeit.
  • Ausbau der angewandten Forschung und des Wissenstransfers in Gesellschaft und Markt.
  • Förderung akademischer Werte, der Arbeitsethik und der Verbundenheit mit der Fakultät.
  • Ganzheitliche Entwicklung von Studierenden und Mitarbeitenden, einschließlich außercurricularer Aktivitäten.
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualitätssicherungssystems im Einklang mit Leitbild, Vision und Werten der Fakultät.
  • Stärkung der Rolle der Kommission für Qualitätsbewertung und der Zusammenarbeit aller Fakultätsgremien.
  • Instandhaltung und nachhaltige Entwicklung der Infrastruktur und des Fakultätsumfelds.
  • Vernetzung mit Absolventinnen und Absolventen über den Alumni-Klub und ihre Einbindung in Weiterbildung und Tätigkeit an der Fakultät.
  • Stärkung der Zusammenarbeit mit dem UKC Maribor, dem ZD Maribor und weiteren öffentlichen und privaten Partnern in allen Schlüsselbereichen.

 Die Strategie bildet den Rahmen für die langfristige Entwicklung der Medizinischen Fakultät der UM und dient als Grundlage für strategische Entscheidungen, die Fortschrittskontrolle und die Stärkung der Sichtbarkeit der Fakultät im In- und Ausland.

ADRESSE
Universität Maribor, Medizinische Fakultät, Maribor,
Taborska ulica 8, 2000 Maribor

T:  +386 (2) 2345 821
T:  +386 (2) 2345 820
E: mf@um.si

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„Einen Teil meines Studiums habe ich während eines Erasmus-Aufenthalts in Split absolviert, danach folgte ein Erasmus-Praktikum in Wien. Beide Erfahrungen ermöglichten es mir, die Städte ausgiebig zu erkunden, neue Menschen kennenzulernen und Freundschaften fürs Leben zu schließen. Auf den klinischen Stationen habe ich Verfahren kennengelernt, die bei uns seltener angewendet werden. Ein längeres Praktikum in der Augenheilkunde bestärkte mich endgültig in meinem Wunsch, mich später auf dieses Fach zu spezialisieren.

Ich konnte auch Erfahrungen in der Forschung sammeln, was meinen fachlichen Blick zusätzlich erweitert hat. Durch die Austauschaufenthalte habe ich mich persönlich und beruflich stark weiterentwickelt: Ich bin selbstständiger und weltoffener geworden, habe meine Fremdsprachenkenntnisse verbessert und fühle mich in meinem beruflichen Weg noch mehr bestärkt.

Diese Erfahrung sollte jede Medizinstudentin und jeder Medizinstudent machen.“

Leeloo
MF UM • Split, Kroatien und Wien, Österreich

„Mein Austausch an der Medizinischen Universität Innsbruck war wirklich unvergesslich. Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, ist eine wunderschöne, lebendige Studierendenstadt inmitten der Berge. Gleich zu Beginn wurden wir mit einem Empfang begrüßt, bei dem ich schnell Kontakt zu den anderen Erasmus-Studierenden knüpfte. Ich habe dort mein 4. Studienjahr absolviert, den hilfreichen Ultraschallkurs Sono4u besucht und zusätzliche Praktika in Gynäkologie, plastischer Chirurgie und HNO gemacht. Dabei konnte ich viel praktische Erfahrung sammeln. Die Lehrenden waren freundlich und zugänglich, und die Fakultät bot auch einen ganzjährigen Deutschkurs an; vor dem Austausch empfehle ich Deutschkenntnisse mindestens auf Niveau B1. Die Stadt ist ideal zum Skifahren, Radfahren, Laufen und Klettern und auch für eine der größten Kletterwände Europas bekannt. Ich werde sicher gerne nach Innsbruck zurückkehren, denn die Stadt ist zu meinem zweiten Zuhause geworden.

Das Erasmus Student Network organisierte für uns Ausflüge nach Salzburg, Wien, Verona und Neuschwanstein sowie zahlreiche Sportveranstaltungen.“

Zala
MF UM • Innsbruck, Österreich

„Als ich im 5. Studienjahr meinen Erasmus-Aufenthalt begann, hätte ich mir nicht vorstellen können, wie sehr mich ein halbes Jahr in Graz verändern würde. Ich wollte sehen, wie Medizin anderswo praktiziert wird, mein Deutsch verbessern und dem Alltag ein wenig entkommen. Bekommen habe ich viel mehr: neue Freundschaften, unglaublich viel Wissen und unvergessliche Momente.

Die ersten Tage waren schwieriger: Ich fühlte mich wie eine Erstsemesterstudentin im weißen Kittel. Die Klinik war riesig, alle sprachen schnell, und ich versuchte, jedes Wort zu verstehen. Doch die Studierenden und die betreuenden Lehrenden waren ausgesprochen freundlich. So konnte ich bald an Visiten und Eingriffen teilnehmen und viel Praktisches lernen. Medizinisches Deutsch wirkte anfangs einschüchternd, aber die Praxis war die beste Lehrerin. Schon nach wenigen Wochen konnte ich mich sicher verständigen.

Das Schönste waren die Begegnungen mit Studierenden aus aller Welt. Wir haben gemeinsam gekocht, gelernt und Graz erkundet. Der Austausch hat mir Dinge vermittelt, die ich zu Hause nie erlebt hätte. Ich bin selbstständiger, selbstbewusster und offener geworden.

Wenn du über Erasmus nachdenkst, dann mach es einfach. Es wird nicht immer leicht sein, aber es wird sich auf jeden Fall lohnen. “

Rebeka
MF UM • Graz, Österreich